Schulordnung

Schul- und Hausordnung
Beschluss v. 17.02.2014

1.      Grundsätze des schulischen Verhaltens

Wir wollen uns in unserer Schule wohl fühlen und uns gegenseitig achten und respektieren. Ob Mädchen oder Junge, ob deutsch oder nicht deutsch, ob klein oder groß, ob älter oder jünger - alle haben die gleichen Rechte und Pflichten.

Wir grüßen morgens Lehrkräfte und Mitschüler/innen.   

Jeder hat das Recht, seine Meinungen und Ansichten frei zu äußern, solange er/sie niemanden beleidigt oder verletzt. Wir hören einander zu.

Bei einem Streit wenden wir keine körperliche oder verbale Gewalt an. Mobbing (schikanieren, ausgrenzen) in jeglicher Form - auch im Internet - wird nicht geduldet. Einen Streit oder Konflikt besprechen wir offen und versuchen, ihn gemeinsam und friedlich zu lösen. Die Mediatoren (Streitschlichter-Schüler) können uns dabei helfen!

Wir nehmen aufeinander Rücksicht, sind höflich und helfen uns gegenseitig. Die stärkeren und älteren Schüler unterstützen die schwächeren und jüngeren Mitschüler.

2.  Allgemeine Vorschriften

Bei Krankheit muss spätestens am dritten Tag eine schriftliche Entschuldigung vorliegen.

Unterrichtsbefreiungen bis zu einem Tag – ausgenommen vor oder nach den Ferien - kann die Klassenlehrkraft aussprechen. Längere Befreiungen müssen beim Schulleiter beantragt werden.

Waffen oder waffenähnliche Gegenstände, Messer (auch Taschenmesser) Feuerwerkskörper, gefährliche Chemikalien, Laser-Pointer, dürfen nicht mit in die Schule gebracht werden. (“Waffenerlass“)

Smartphones,  tablets  (Foto-)Handys, mp3-Player sind auf dem gesamten Schulgelände und während der Schulveranstaltungen auszuschalten und nicht sichtbar aufzubewahren. Sie dürfen ohne besondere Erlaubnis einer Lehrkraft nicht benutzt werden. Bei  Zuwiderhandlung wird das Gerät bis zum Unterrichtsende vom Schulleiter eingezogen. Im Wiederholungsfall müssen die Eltern das Gerät in der Schule abholen.

Kleidung, die besonders freizügig ist und solche, die Gewaltbereitschaft symbolisiert oder beleidigend wirkt, wird nicht geduldet (z.B. Kampf- bzw. Springerstiefel, kampfanzugähnlicher Fleckentarn, mit spitzen Nieten besetzte Arm- oder Halsbänder und Gürtel, extremistische Symbole, unangemessene T-Shirt-Aufdrucke)

Kopfbedeckungen aller Art setzen wir im Klassenraum ab.

Spucken ist auf dem Schulgelände untersagt.

Verstöße gegen das Rauchverbot auf dem Schulgelände (z.B. Bushaltestelle) und im Sichtbereich der Schule werden geahndet!

3.      Regelungen zum Unterrichtsablauf, Pausen

Ab 7.20 Uhr kann das Schulgebäude betreten werden.

Grundsätzlich kommen wir zur Stunde, die im Stunden- oder Vertretungsplan ausgewiesen ist. Falls wir zu früh sind, warten wir ruhig in der Aula.

Bei Unterricht zur 1. Stunde können wir gleich in den Klassenraum gehen und uns dort ruhig auf den Unterricht vorbereiten.  

Bei Unterricht zur 2. Stunde warten wir bis zum Klingeln in der Aula.

Jacken und Mäntel hängen wir an die Garderobenhaken im Flur. Geld und andere Wertsachen behalten wir immer bei uns.

Vor dem Unterricht im Fachraumgebäude warten wir in der Aula und verhalten uns dort ruhig, bis uns die Lehrerin / der Lehrer abholt. Das Fachraumgebäude wird nur in Anwesenheit einer Lehrkraft betreten!

Wir stellen unsere Taschen in der Aula an die Säulen, sodass niemand darüber stolpern kann. Folgt nach dem Fachunterricht eine große Pause, darf der Klassenraum nicht mehr aufgesucht werden.

In den beiden großen Pausen gehen die 5. - 9. Klassen auf den Schulhof. Nur bei schlechtem Wetter ist der Aufenthalt im Erdgeschoss (Aula, Flure, Kioskbereich) gestattet! Die Entscheidung trifft die Aufsicht führende Lehrkraft. Nach dem Klingeln sind wir wieder im Klassenraum auf unseren Plätzen.

Für kleine Pausen während der Lehreinheit sorgt die Lehrerin / der Lehrer eigenverantwortlich.

Die 10. Klassen können die großen Pausen auf dem Schulhof, vor dem Kiosk oder in der Aula verbringen. Sie sorgen nach den Pausen eigenverantwortlich für Ordnung und Sauberkeit.

Die 10. Klassen führen im Wechsel eine Schüleraufsicht im Gebäude. Die Anordnungen der Schüleraufsicht sind zu beachten.

Die Toiletten auf den Fluren und auf dem Hof sind kein Spielplatz und kein Aufenthaltsraum!

Nach dem Unterricht verlassen wir gleich das Schulgelände und gehen nach Hause bzw. zur Bushaltestelle. Im Ausnahmefall kann in der Aula gewartet werden. (Dies betrifft nicht die Schüler, die am Ganztagsunterricht teilnehmen).

4.  Im Unterricht

Jede Klasse soll sich eine Klassenordnung geben.

Der Unterricht und alle anderen Schulveranstaltungen beginnen pünktlich mit dem Klingeln. Das Klingeln zum Unterrichtsende ist ein Hinweis für die Lehrkraft, den Unterricht zu beenden.

Zu Beginn des Unterrichts sitzen die Schüler an ihrem Platz und haben - bevor die Lehrerin / der Lehrer erscheint - alle nötigen Arbeitsmaterialien für die Stunde bereitgelegt.

Ist 5 Minuten nach Unterrichtsbeginn noch keine Lehrkraft anwesend, melden sich die Klassensprecher im Lehrerzimmer oder im Sekretariat.

Essen und Trinken sowie Toilettengänge sind nur während der Pausen gestattet.
Das Kauen von Kaugummis o.ä. während des Unterrichtes ist nicht erlaubt..

Jeder Schüler hat dafür zu sorgen, dass der Klassenraum - und insbesondere der eigene Platz – sauber bleibt bzw. wird.

Nach dem Unterricht ist die Tafel zu putzen. Nach der letzten Stunde im Raum (Raumplan beachten!) werden alle Stühle hochgestellt, das Licht ausgeschaltet und im Winter die Fenster geschlossen.

Am Dienstag und Donnerstag muss der Ordnungsdienst den Fußboden fegen.

5.  Sicherheit

Die Schüler begeben sich rechtzeitig auf den Schulweg, sodass niemand rennen oder rasen muss.

Auf dem Weg von und zur Bushaltestelle ist der Fußweg zu benutzen. Beim Ein- oder Aussteigen aus dem Bus wird nicht gedrängelt. Ältere Schüler nehmen besonders auf die jüngeren Schüler Rücksicht.

Fußgänger und Radfahrer, Mofa- und Mopedfahrer müssen die geltenden Verkehrsregeln beachten. Auf dem Schulgelände darf nur mit Schrittgeschwindigkeit gefahren werden.

Fahrrad- oder Mopedfahrer bzw. deren Eltern achten darauf, dass sich das Zweirad in einem verkehrssicheren Zustand befindet. Die Schule rät dringend dazu, einen Fahrradhelm tragen. Für Mofa-/Mopedfahrer besteht Helmpflicht!
Fahrräder müssen am Fahrradständer, Mofas und Mopeds können vor dem Werkraum abgestellt und abgeschlossen werden. Das Befahren des Schulhofes ist verboten.

Im gesamten Schulgebäude - vor allem in der Aula und auf den Fluren - muss aus Sicherheitsgründen das Toben, Rennen und Schubsen unterbleiben -

Wegen der großen Verletzungsgefahr ist auf dem Schulgelände das Werfen mit Schneebällen, Steinen, Beeren und anderen Gegenständen untersagt.

Fußball spielen ist nur in  dem umzäunten Fußballfeld gestattet.

Unfälle oder Verletzungen müssen sofort bei der Aufsicht führenden Lehrkraft, beim Hausmeister oder im Sekretariat gemeldet werden.

Während der Unterrichtszeit darf das Schulgelände - weiße Linie / Treppe - nicht verlassen werden, außer mit ausdrücklicher Genehmigung von einer Lehrkraft.

Im Brandfall oder bei anderen Gefahren richten wir uns nach den Anweisungen des Alarmplanes, der in jedem Raum aushängt.

6.  Umweltschutz

Wir werfen den Müll nicht achtlos weg, sondern sortieren ihn, damit er wieder verwertet werden kann. (Noch besser als Verwertung ist es, Müll zu vermeiden: z. B. Frühstücksdose statt Papier, Trinkflasche statt Trinkpäckchen)

In die Gelbe Tonne: alle Verpackungen ob mit oder ohne „Grünen Punkt“, z. B. Dosen, Alufolie, Kunststoffflaschen, Plastikbecher, Kunststoff- und Plastikreste, Trinkpäckchen;

In die Grüne Tonne: sauberes Papier, Pappe, Zeitungen, Kartons, Hefte;

In die Graue Tonne: Abfälle, die nicht verwertet werden können, z. B. Porzellanscherben, verschmutztes Papier, behandeltes Holz, Tonreste; hier auch: Reste von Nahrungsmitteln

Schüler/innen haben der Aufforderung von Lehrkräften, Verschmutzungen zu beseitigen, Folge zu leisten, auch wenn sie selbst nicht die Verursacher sind.

Alte Batterien und leere Druckerpatronen gehören in die besonderen Behälter.

Es dient dem Umweltschutz, wenn unsere Schulmaterialien umweltfreundlich sind: Hefte aus Recycling-Papier, unlackierte Blei- und Buntstifte, Füller statt Kugelschreiber, Federmäppchen aus Leder und Leinen.

Wir sparen Energie!
Heizung:      Wir lüften kurz und kräftig. In den kleinen Pausen können alle Fenster geöffnet werden.
Strom:   Licht, das nicht benötigt wird, soll ausgeschaltet werden. (Klassen, Flure).

7.  Abschließende Hinweise

Schüler/innen tragen für ihre Handlungen selbst Verantwortung. Wer vorsätzlich oder grob fahrlässig etwas beschmutzt, beschädigt oder zerstört, muss selbst für die Begleichung des Schadens sorgen oder eine Wiedergutmachung leisten.
Bei Verstößen gegen die Haus- und Schulordnung kann jede Lehrkraft geeignete Erziehungsmittel anwenden. Als Orientierungshilfe dient der beschlossene „Maßnahmenkatalog“ (s. Anlage).

Alle Schüler/innen führen den Schulplaner, um den Informationsaustausch zwischen Schule und Elternhaus ständig zu gewährleisten.
Eingetragen werden Hausaufgaben, Entschuldigungen, Klassenarbeits- und Testergebnisse, Veranstaltungen und Termine, Geldsammlungen, Verstöße gegen die Schulordnung und sonstige Informationen. Lehrer und Erziehungsberechtigte bestätigen durch ihre Unterschrift die Kenntnisnahme.

Verbesserungsvorschläge zur Hausordnung können jederzeit der Klassenlehrerin / dem Klassenlehrer oder der Schulleitung vorgetragen werden. Die Gesamtkonferenz entscheidet dann, ob Änderungen vorgenommen werden sollen.

Anlage: Maßnahmenkatalog (hier nicht abgedruckt)
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