Waldspiele im Freeden - ein voller Erfolg

Die neuen fünften Klassen haben gerade die ersten Wochen Schule hinter sich, da startete schon die erste Aktion. Herr Wieting von den Niedersächsischen Landesforsten hatte eine Waldrallye mit 13 Stationen vorbereitet und die Paten aus den achten Klassen unterstützten ihn tatkräftig, indem sie 11 Stationen nach Einweisung eigenverantwortlich übernahmen und die jüngeren Schüler, die sich in 4er oder 5er Gruppen eingeteilt hatten, betreuten.

Aber vor Beginn der Spiele war die aufregende und laute Busfahrt, wo sich alle schon einmal einstimmten. Dann hieß es warten, bis die Achtklässler eingewiesen waren. Doch die Zeit ließ sich wunderbar an der Wassertretstelle überbrücken, so dass schon einige Schuhe, Hosen, Jacken und auch Köpfe nass waren, bevor schließlich die erste Gruppe loszog. Sie wurde von Frau Erdmann begleitet, Frau Münnich schloss sich der mittleren Gruppe an und Herr Röwekamp bildete das Schlusslicht, um wirklich alle Trödler einzusammeln.

Dier erste Aufgabe hatte es gleich in sich. Die Gruppe musste Blätter erkennen und auf zwei Brettern zusammen Ski fahren. Da war Teamgeist gefragt. 

In den weiteren Stationen mussten Baumscheiben zugeordnet werden, Tierpräperate erraten und mit Hilfe von Baumscheiben ein imaginärer Fluss überquert werden.

Die vierte Station erforderte künstlerisches Geschick: ein Blatt sollte abgezeichnet werden. 

Anhand abgestorbener Blätter mit Lochfraß wurde der Nährstoffkreislauf erarbeitet. Jahresringe gaben Auskunft zum Alter der Bäume und versteckte Tiere sollten mit Hilfe von Ferngläsern entdeckt werden. Rechenaufgaben zum Baumwachstum und Geheimnisse rund um Baumlöcher mussten gelöst werden.

 Auch der Tastsinn kam nicht zu kurz: Blind konnten Gegenstände erkannt  werden. Die Ohren lauschten auf alle Geräusche des Waldes (neben Vogelgezwitscher jede Menge Lachen und Prusten) und das Gleichgewicht des Teams wurde getestet.

Die Gruppen lösten alle Aufgaben mit Bravour und hatten auch noch Zeit, ihren Proviant zu vertilgen, Baumstämme zu erklimmen und Astschlachten auszufechten.

Begeistert und abgeschlafft trafen alle wieder an der Wassertretstelle ein und bestiegen zufrieden den Bus.

Hier einige Eindrücke des Vormittags: